Therapiekonzept

Bestandteile des Therapiekonzeptes nach Reuter-Liehr

  • Zur Behandlung einer diagnostizierten Lese-Rechtschreibstörung bedarf es einer qualifizierten Therapie.
  • Für die Diagnostik und Förderung der von einer LRS betroffenen Kinder und Jugendlichen benennt die S3-Leitlinie klare interdisziplinäre Richtlinien.

Methoden des Therapiekonzeptes

  • Auswahl des Wortmaterials nach lautanalytischen und sprachsystematischen Aspekten
  • Lautgebärden zur Sicherung der Laut-Buchstaben-Zuordnung
  • Rhythmisches Syllabieren zur Erfassung der Silbe im Wort und zur Stärkung des Sprachrhythmus
  • Mitsprechstrategie zur Steuerung und Kontrolle des Schreibvorgangs
  • Silbenbögenlesen zur Visualisierung der Mitsprechstrategie
  • Vokaltraining zur Strukturierung beim Lesen
  • Integriertes Lesetraining zur Förderung des flüssigen Lesens
  • Arbeit mit visuellen Markern zur Erkennung der Morpheme
  • Lernspiele zur Vertiefung des Trainings
  • Einsatz von verhaltenstherapeutischen Elementen


Vorteile des Therapiekonzeptes

  • Es erfolgt eine systematische Vermittlung der Gesetzmäßigkeiten der deutschen Orthografie
  • Transparenz im Behandlungsvorgehen für alle Beteiligten
  • Die Therapieerfolge werden durch regelmäßige Erfolgskontrollen überprüft 
  • Das Konzept gibt eine planbare Therapiezeit vor
  • Die hohe fachliche Qualifikation der Therapeuten durch mehrjährige Ausbildung und regelmäßige Weiterbildung tragen zum Erfolg der Therapie bei

Durchführung der LRS-Therapie

  • Es wird eine Probezeit von zehn Therapiestunden vereinbart, an die sich ein gemeinsames Gespräch anschließt
  • Während der Therapie werden Sie in regelmäßigen Elterngesprächen über die Erfolge im Entwicklungsprozess informiert
  • Die Zusammenarbeit mit der Schule bezieht alle Beteiligten mit ein

Praxis für LRS-Therapie

Elke Weckermann

 

Christine-Brückner-Straße 6

34246 Vellmar 

Telefon 0561-3160948

eweckermann@t-online.de


Anerkannt bei den Jugendämtern der Stadt und des Landkreises Kassel